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Verwalten von Gutscheinen

mit einem handschriftlichen Gutscheinbuch

Die Gutscheinverwaltung organisieren Sie bei Speedy am besten so, dass Sie zwei Artikel zu Gutscheinen anlegen (eventuell in einer Artikelgruppe "Gutscheine").
 
Einen Artikel für Gutschein-Ausgabe: "Verkauf Gutschein"
Einen für Gutschein-Hereinnahme: "Einlösung Gutschein"
 
Falls Sie eine Gutscheinliste führen möchten, geben Sie bei Text extern ein: "Gutschein Nr.:"

Als Verkaufspreis wählen Sie 0,00 €. Den Wert für den Gutschein geben Sie später beim Verkauf ein. Wählen Sie deswegen in den Einstellungen zu diesen Artikeln bei Buchungsverhalten "Einzeln buchen & Popup zeigen:

Anlage Gutscheinverwaltung

Dadurch geht das Buchungs-Popup immer auf, wenn der Artikel angesprochen wird. Dort können Sie dann den entsprechenden Gutschein-Betrag eingeben, wie der Kunde ihn haben möchte:

Wenn Sie in diesem Artikel-Popup immer direkt auf dem Preis landen wollen, um diesen sofort überschreiben zu können, wählen Sie in den Grundeinstellungen des Programms unter „Buchungsverhalten“ die Option „Preis eingeben“.
 
Die Gutschein-Hereinnahme organisieren Sie so, dass die Preise dort negativ eingegeben werden und so vom Endpreis abgezogen werden:

Auf diese Weise verwalten Sie Gutscheine bequem und rechtssicher und Sie erhalten in der Endabrechnung einen guten Überblick, wie viele Gutscheine ausgegeben und hereingenommen wurden.

 

Mit oder ohne Mehrwertsteuer?

Sie können die Gutscheine mit und ohne Mehrwertsteuer anlegen. Gutscheine sind in Deutschland nicht mehrwertsteuerpflichtig, wenn Sie allgemein als "Gutschein" ausgestellt sind und sich nicht auf eine ganz bestimmte Leistung (z. B. „eine Massage" oder „ein Handy Modell XYZ“) beziehen. Im Zweifel klären Sie diese Fragen mit Ihrem Steuerberater. Wählen Sie die Einstellungen so, wie er es vorgibt.

Beispiele für einen allgemeinen Gutschein (ohne MwSt.):

  • Gutschein für Speisen oder Getränke von der allgemeinen Speisekarte über einen bestimmten Betrag
  • Geschenkgutschein bei einem Friseur für irgendeine Leistung mit einem bestimmten Wert
  • Gutschein für Waren oder Bücher aus dem Sortiment in einem Kaufhaus oder bei einem Buchhändler über einen bestimmten Betrag

Die Mehrwertsteuer wird bei allgemeinen Gutscheinen immer erst mit dem Kauf der konkreten Ware bestimmt und abgerechnet. Die Gutscheinverwaltung erfolgt selbst ohne Mehrwertsteuer.

Beispiele für konkretisierte Leistungen, bei denen der Gutschein mit Mehrwertsteuer versehen werden muss:

  • Gutschein über ein Frühstücks- und Lunchbuffet
  • Gutschein für einen Bartschnitt beim Friseur
  • Gutschein für ein bestimmtes Buch
  • Gutschein in einem Fitnessstudio über eine Trainerstunde.

Werden dagegen Gutscheine über bestimmte, konkret bezeichnete Leistungen ausgestellt, so wird die Mehrwertsteuer bereits beim Verkauf des Gutscheins erhoben, in der Höhe, in der sie auch für die konkretisierte Ware fällig geworden wäre.

 

 


Sie möchten ein elektronisches Gutscheinbuch ohne automatische Nummerierung führen? Lesen Sie hier weiter.

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