Neue Regeln für elektronische Registrierkassen ab 2017

GoBD - jetzt macht das Finanzamt ernst

19.09.2016

Betriebe, die mit einer elektronischen Registrierkasse arbeiten, müssen ab 2017 die Bestimmungen der GoBD (hat die GDPdU abgelöst) einhalten. Tun sie das nicht, droht Ärger mit dem Finanzamt. Zum Jahreswechsel endet nämlich die Übergangsfrist die seit 2010 bestand. Das heißt, spätestens ab dem 1.1.2017 brauchen alle Betriebe eine Kasse, die diese Anforderungen erfüllt:

Alle Bezahlvorgänge müssen in Zukunft
> als Einzelumsätze digital aufzeichnet werden.
> für mindestens zehn Jahre unveränderbar digital gespeichert werden.
> digital prüfbar und für die Steuerprüfer auslesbar gemacht sein.

Wichtig ist, dass alle Kassenvorgänge (also z. B. Einzahlungen, Auszahlungen und Stornos) lückenlos aufgezeichnet werden. Sie dürfen auch im Nachhinein nicht mehr veränderbar sein. Kassen die das nicht können müssen so schnell wie möglich (spätestens bis Ene 2016) ausgemustert werden. Anderenfalls drohen bei der Steuerprüfung Nachzahlungen oder gar Strafen.

Was GoBD genau heißt und welche Regeln im Detail für Buchhaltungen gelten lesen Sie ausführlich hier.

Kunden von Kasse Speedy brauchen sich keine Sorgen zu machen. Hier werden alle Anforderungen eingehalten. Mehr dazu hier.