Die neuen Regeln des Kassengesetzes ab 2020

Nachrüstung ist bei Kasse Speedy garantiert

15.08.2018

Kassenprüfung

Die Regeln für den Einsatz von elektronischen Kassen wurden in den vergangenen Jahren immer weiter verschärft. Zuletzt mit dem Ende 2016 verabschiedeten Kassengesetz (offiziell: „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“). Ab dem Jahr 2020 ist zusätzlich zur elektronischen Kasse eine technische Sicherheitseinrichtung erforderlich, die Manipulationen an der Kasse verhindern soll. Die Kunden von Kasse Speedy können sich darauf verlassen, dass Ihr System ab 2020 wie vom Gesetzgeber gefordert nachgerüstet wird. Die hierzu notwendigen Software-Updates stehen für Kunden mit Mietlizenz oder Wartungsvertrag ohne zusätzliche Lizenzkosten zur Verfügung. Es kann sein, dass Kosten für die Beschaffung von zusätzlicher Hardware anfallen.

Die Regelungen dieses Gesetzes gelten bisher nur teilweise. Hier eine Übersicht der Regelungen mit Startzeitpunkt:

  • 1.1.2017: Einzelaufzeichnungspflicht für elektronische Kassensysteme
  • 1.1.2018: Einführung der Kassen-Nachschau
  • 1.1.2020: Einführung Technische Sicherheitseinrichtung für elektronische Kassen
  • 1.1.2020: Datenübermittlung über einheitliche Schnittstelle
  • 1.1.2020: Belegausgabepflicht
  • 1.1.2020: Pflicht zur Anmeldung von elektronischen Kassen

Sicherheitseinrichtung ab 2020 Pflicht

Ab 2020 müssen alle elektronischen Kassensysteme über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen. Auf diese Weise sollen Manipulationen an Kassendaten unmöglich gemacht werden.

Eine solche technische Sicherheitseinrichtung besteht aus einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer Schnittstelle. Die Details hierzu hat das Bundesamt für Sicherheit in der Datenverarbeitung (BSI) im Juni 2018 in einer entsprechenden Richtlinie festgelegt. Unternehmen, die in der nächsten Zeit ein neues Kassensystem anschaffen, sollten daher darauf achten, dass eine entsprechende Sicherheitseinrichtung nachgerüstet werden kann. Nicht nachrüstbare Kassensysteme dürfen nur bis zum 31. Dezember 2022 genutzt werden.

Kassen dem Finanzamt melden

Ab 2020 müssen alle im Unternehmen genutzten Kassensysteme dem zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Die Meldefrist beträgt einen Monat nach Inbetriebnahme des Systems. Kassen, die bereits im Unternehmen genutzt werden, sind müssen bis zum 31. Januar 2020 gemeldet werden.

Gleichzeitig wird eine Belegausgabepflicht bei Verwendung eines elektronischen Kassensystems eingeführt. Danach ist zwingend jedem Kunden ein Kassenbeleg auszuhändigen. Wer viele kleine Produkte an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen verkauft, kann beim Finanzamt eine Befreiung von der Belegausgabepflicht beantragen. Das gilt etwa für Bäckereien, Eiscafés, Schnellimbiss und Kioske. Ob sich auch normale Gaststätten befreien lassen können ist derzeit noch unklar.

Kassennachschau schon seit 2018

Bereits seit 2018 kann die Finanzbehörde eine Kassennachschau im Unternehmen durchführen. Es sind damit auch Beobachtungen der Kassen und Testeinkäufe durch die Finanzbeamten zulässig. Der Dienstausweis muss nicht vorgelegt werden. Sollen vom Unternehmer oder seinen Mitarbeitern Auskünfte erteilt oder Unterlagen ausgehändigt werden, so ist die Vorlage des Dienstausweises natürlich unbedingt erforderlich.

Kasse Speedy wird garantiert nachgerüstet

Die Kunden von Kasse Speedy können sich darauf verlassen, dass Ihr System ab 2020 wie vom Gesetzgeber gefordert nachgerüstet wird. Die hierzu notwendigen Software-Updates stehen für Kunden mit Mietlizenz oder Wartungsvertrag ohne zusätzliche Lizenzkosten zur Verfügung. Es kann sein, dass Kosten für die Beschaffung von zusätzlicher Hardware anfallen.

Praxistipps zur Vorbereitung auf die Kassennachschau finden Sie hier.